MILLIONENKÜRZUNGEN GEFÄHRDEN DEN SPORT
Einsparungsmaßnahmen:
Mit dem Start der Budgetverhandlungen zwischen den Ministerien und dem Finanzministerium steht eine weitere Kürzung der Sportfördermittel in der Höhe von 20 - 40 Millionen Euro im nächsten Jahr zur Diskussion. Betroffen sind der Spitzen-, Breiten- und Vereinssport gleichermaßen.
Das aktuelle Sparpaket im Jahr 2026 hat bereits Kürzungen für den Sport in der Höhe von 30 Millionen Euro umfasst! Das entspricht einem Rückgang der Fördermittel in der Höhe von rund 13%! Gleichzeitig wurde den Sportverbänden eine Aufstockung des Budgets für 2027 auf die bisherigen Summen versprochen und die Kürzungen für das Jahr 2026 als einmalige Sanierungsmaßnahme verkauft.
Nach den bisherigen Einsparungen wären zusätzliche Kürzungen von 20 bis 40 Millionen Euro ein herber und schwerer Rückschlag für den gesamten Sport. Das würde die Strukturen im ASF an ihre Grenzen bringen und die Aussicht auf internationale Erfolge massiv schmälern.
"Medaillen fallen nicht vom Himmel"
Der ASF ist in hohem Maße von diesen staatlichen Förderungen abhängig und kann schon im Jahr 2026 durch eine empfindliche Kürzung der Fördermittel den Sportbetrieb für Spitzen- und Breitensport nur noch eingeschränkt aufrecht erhalten. Dies ist im Hinblick auf die bevorstehende Olympiaqualifikation für LA28, die im Jahr 2027 ihren Höhepunkt erreicht, ein nicht zu akzeptierender Nachteil gegenüber anderen Nationen.
Wir appellieren an die politischen Entscheidungsträger, den eingeschlagenen Sparkurs im Sport nicht weiter zu verschärfen und die zugesagte Trendumkehr konsequent umzusetzen.
Der ASF unterstützt ausdrücklich das Comeback-Paket der SPORT AUSTRIA ab 2027:
- Rückkehr zum Ausgangsniveau der Besonderen (120 Mio. Euro) und Allgemeinen Bundes-Sportförderung (rund 105 Mio. Euro)
- Wiedereinführung der erfolgsorientierten Komponente im Glücksspielgesetz
- Zweckwidmung von mindestens 50 % der erhöhten Wettspielabgabe für den Sport
- Umsetzung einer umfassenden Infrastrukturoffensive
- Flächendeckende Ausrollung der täglichen Bewegungseinheit – ohne zusätzliche Belastung des Sportbudgets
- Maßnahmen zur Entbürokratisierung und Verwaltungsvereinfachung zur Stärkung ehrenamtlicher Strukturen
Der ASF unterstützt die aktuelle Position von Sport Austria im Zuge der laufenden Budgetverhandlungen und warnt eindringlich vor weiteren Einsparungen im Sportbereich. Nach den bereits beschlossenen Einsparungen würden zusätzliche Kürzungen von 20 bis 40 Millionen Euro den organisierten Sport massiv treffen und sich negativ auf sportliche Erfolge auswirken.
Planungssicherheit ist jetzt wichtiger denn je!
Eintrag vom 14.04.2026
